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Von Stromschnellen, Kiesbänken und anderen Gefahren der Werra ... |
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Geschrieben von: remo
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Mittwoch, den 28. Juli 2010 um 06:22 Uhr |
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Am vergangenen Samstag war es also soweit. Aus Anlass des 5-jährigen Bestehens unseres Vereines machten sich 14 Beachpionierinnen und Beachpioniere auf den Weg nach Henfstädt. Bereits auf der Fahrt dorthin konnte man die Anspannung oder war es Vorfreude förmlich greifen. Kurz nach 10 Uhr kamen wir, bepackt mit Regenjacken, Wechselsachen und Proviant, auf dem Gelände von "Kanu-Reich" an. Da das Gelände direkt am Wehr von Henfstädt liegt, hörten wir bereits die Werra tosen und rauschen. Es hatte nämlich in den letzten 24 h ausgiebig geregnet, so dass ideale Bedingungen herrschten. Wir erledigten die Formalitäten, unterzogen uns der Einweisung von Ringo und erhielten endlich die Schwimmwesten und Kajaks. Nachdem alle Handies, Fotokameras und sonstige Dinge in den blauen Tonnen verstaut waren, teilten wir uns in 2er Gruppen auf, griffen uns die Boote und gingen zur Einstiegsstelle. Am Wasser angekommen, waren die Fragezeichen deutlich über den Köpfen einiger ersichtlich. Wo waren die Geländer zum festhalten? Wie können wir auf dem wilden Fluss nur bestehen? Wann fall ich das erste Mal hinein? Wir halfen uns gegenseitig in die Boote und unsere Tour auf der Werra konnte beginnen. Bei einigen Booten dauerte es einige Paddelschläge ehe man sich auf den jeweiligen Partner und die Strömungsverhältnisse eingestellt hatte. Nach ca. 5 km erwartete uns das erste Wehr und damit die erste Herausforderung. Wie bloss steigt man aus den Kajaks aus, ohne dabei nasse Füsse zu bekommen? Alles ging glatt oder besser: Jeder blieb trocken. Die ersten Erfahrungen und Erlebnisse wurden ausgetauscht. Die Anspannung vor der Tour war dem Spaß und der Freude gewichen. Es sollte ein schöner Tag werden. Nachdem die erste Flasche Sekt und die erste "Cola-Flasche" geleert wurden, liessen wir die Boote am anderen Ende des Leutersdorfer-Wehres wieder zu Wasser und setzten unsere Fahrt fort. Insgesamt sollten wir auf unserer Werrawanderung 6 Wehre auf diese Art und Weise passieren. Mal mit einem längeren bzw. kürzeren Fussweg verbunden. Da es den ganzen Tag trocken blieb, konnten wir die Landschaft mal aus einer anderen Perspektive geniessen. Von der Strasse aus bekommt man die Werra im vorbeifahren nur ganz selten zu Gesicht und umgekehrt ist es nicht anders. Wir liesen uns mit der Strömung treiben und beobachteten blaue Libellen und Schmetterlinge am Ufer, wurden durch Stockenten ein Stück auf unseren Weg flussabwärts begleitet und genossen das Spiel von Licht und Schatten auf unserer 23 km langen Reise nach Meiningen. Doch die Beachpioniere wären nicht die Beachpioniere wenn nicht wenigstens ein Boot versucht hätte, das Wehr von Vachdorf ohne Ein- und Ausstieg zu passieren. Dies rief natürlich gleich den Besitzer des Wehres auf den Plan, welcher ohne zu zögern samt Jeans und Schuhe ins Wasser ging und unserer Kajak (Namen nenn ich mal keine-nein Maik war es nicht!) an der Passierung hinderte. Die Wehranlagen von Belrieth und Einhausen wurden wieder auf die vorbildliche Art passiert. Zwischen Einhausen und Obermaßfeld sollte die tükischste Passage der Werra auf uns warten. Hatte uns das eigentlich vorher jemand gesagt? Ich glaube nicht! Jedenfalls fielen 2 Kajaks, 4 Paddel und unzählige Kleidungsstücke der "reisenden" Werra zum Opfer. Bowo und Caro mussten die Fahrt bis Obermaßfeld mit nur noch einem verbliebenen Paddel fortsetzen. Was das ganze natürlich nicht einfacher machte! Da es auch Lippi und Caro erwischte, warteten der Rest am nächsten Wehr einige zeit ehe die 4 Werrataucher klatschnass eintrudelten. Handtücher und trockene Sachen wurden gereicht. Die Fragen zur Länge der Reise wurden kurz und präzise mit einem "Wir sind bald da" beantwortet. Schließlich sollten gerade unsere Frauen nicht noch zusätzlich demoralisiert werden. Denn die kräftezehrendeste Teilstrecke, weil kaum Strömung, stand uns noch bevor. Die Werra wurde breiter, tiefer und damit natürlich langsamer. Jetzt hiess es also nochmal Zähne zusammenbeissen und die Paddel kräftig durchs Wasser ziehen. Das Walk-Mühlenwehr am Ortsrand von Meiningen sollte das letzte Wehr auf unserer Tour sein. Weitere 10 Paddelschläge später erblickten wir die Regattastrecke des Kanu- und Rudervereines Meiningen welche gleichzeitig das Ziel unserer Tour war. Mehr oder wenig geschafft verliessen wir die Boote und betraten festen Boden auf dem Gelände des Vereines. Die einhellige Meinung aller Teilnehmer reichte von "super schön" über "das wird wiederholt" bis dahin " schade das nicht alle Beachpioniere teilgenommen haben". Da so ein langer Tag an der frischen Luft und natürlich noch mit sportlicher Betätigung hungrig macht, wurde am Abend zünftig gegrillt und am Lagerfeuer der Tag nochmals ausgewertet. Danke für den schönen Ausflug mit Euch.........
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. Juli 2010 um 11:52 Uhr |
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Kanutour auf der Werra 24.07.2010 |
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Geschrieben von: remo
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Dienstag, den 20. Juli 2010 um 09:48 Uhr |
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Am kommenden Samstag findet unsere Kanuwanderung auf der schönen Werra anlässlich unseres 5-jährigen Bestehens statt.
Treffpunkt ist 09:15 Uhr das Autohaus Ehrhard in Suhl. Das Autohaus stellt uns einen Kleinbus unendgeltlich zur Verfügung. Das heißt also, dass wir auch mit Privat-PKWs die Fahrt nach Henfstedt antreten werden. Ab 10:00 Uhr bekommen wir unsere Boote zugeteilt, wobei wir ein 3er Kanu und den Rest 2er Kajaks erhalten. Da die Werra momentan nicht als reissender Strom zu bezeichnen ist, wird es vorkommen, dass wir die Boote über zu flache Sandbänke tragen müssen. Also wasserfeste Schuhe anziehen! Barfuß ist nicht zu empfehlen, da scharfe Steine und Scherben uns den Tag versauen könnten. Für die Verpflegung während der Tour ist jeder selbst verantwortlich. Auf der Tour gibt es die Möglichkeit einen Kaffee zutrinken. Ob es einen Bratwurststand oder Imbiss am Ufer gibt, ist mir nicht bekannt. Gegen 17 Uhr sollten wir in Meiningen am Bootshaus des Rudervereiners ankommen. Dort werden wir Grillen und in Zelten übernachten. Duschen und WCs sind vorhanden. Die Fahrer der Autos werden nach Henfstedt gebracht und holen die Autos (Zelte, Taschen,...) nach Meiningen. Wer noch etwas für den Abend einkaufen möchte, kann dies in Meinngen erledigen. Zum Grillabend stellt der Verein Bratwürste, Rostbrätel, Brötchen und Bier bzw. Sekt zur Verfügung. Wer Sonderwünsche hat, kümmert sich bitte selbst darum.
Sonntag werden wir gegen 10:00 Uhr die Heimreise antreten.
Ich freue mich auf einen erlebnisreichen Ausflug mit unserem Verein!
Beachpioniere seid bereit... |
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. Juli 2010 um 11:52 Uhr |
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Heiße Spiele im Ostseesand |
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Geschrieben von: olaf
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Donnerstag, den 08. Juli 2010 um 08:58 Uhr |
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Traditionell beteiligten sich die Beachpioniere zusammen mit weiteren 31 Männermannschaften am ersten Juli-Wochenende am Beachturnier in Rostock-Warnemünde. Bei tropischen Bedingungen spielten Mario Krieg und Karsten Schott erstmalig in dieser Saison im Trikot der Beachpioniere und machten auch im Tor eine gute Figur. Dennoch machte sich natürlich die Abwesenheit unserer Pirouettenkönige Markus Triebel und Sören Klaue in der Punkteausbeute bemerkbar.
In der Vorrunde verloren wir am frühen Morgen gegen den Turnierfavoriten Sandballer mit diversen Zweitliga-/Regionalligaspielern mit 7:11;7:11. Anschliessend konnten die weiteren Gruppenspiele gegen TZ Autoglas und SC Heide jeweils mit 2:0 gewonnen werden. Als Gruppenzweiter spielten wir damit in der Zwischenrunde um die Plätze 9-16. Aufgrund des WM-Spieles gegen Argentinien boykottierten mehrere Teams ihre ungünstig angesetzten Spiele. Wir spielten schnell in der Halbzeitpause unser Match gegen "El Beacher". zwar knapp verloren, dennoch haben wir kein deutsches Tor verpasst! ;-) Die weiteren Matches gegen Motor Neptun Rostock und Torpedo Tannenkrug konnten wiederum mit 2:0 gewonnen werden. Somit landeten wir am Ende auf einem ordentlichen 11. Platz.
Ein Wochenende mit eher familiärem Charakter, da einige Spielerfrauen nebst Kinderschar den Ausflug an die Ostsee mitmachten. Auch mal eine schöne Erfahrung ;-) |
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... von Todesgruppen und echten Bratwürsten |
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Geschrieben von: olaf
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Montag, den 28. Juni 2010 um 06:59 Uhr |
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Am vergangenen Wochenende nun endlich wieder Frankfurt-Nied. Nach 2 Jahren Pause aufgrund von Terminüberschneidungen der Mastersturniere, konnten wir endlich wieder dabei sein, am Playa de Nied. Also machten wir uns am Freitag mit 300 Bratwürsten Thüringer Bauart im Gepäck auf in die hessische Metropole. Das Wetter spielte wieder mit, wie eigentlich fast immer in Nied (wie die das nur immer hinbekommen?). Und so konnten wir auch mächtig an unserer Körperbräunung arbeiten. Das der Äpplerstand fest in thüringischer Hand war, ist ja selbstverständlich.
Zum sportlichen Teil: neben den "Wilden Uschi's" hatte man uns mit 8er Bembel(Oberursel) und Beach&DaGang Münster gleich zwei dicke Brocken in die Gruppe "gelost". Nach einem knappen 12:10; 14:13 gegen die "Wilden Uschis" stand das Spiel gegen Münster an. Es entwickelte sich ein echter Hingucker. Beide Mannschaften gingen körperlos zur Sache und auch die unauffällige Spielleitung durch eine junge Frau hob sich wohltuend von Schiedsrichtern ab, denen das notwendige Fingerspitzengefühl für ein Fun-Turnier fehlte. Zwar ging das Spiel mit 12:13 und 14:16 verloren, dennoch waren Mannschaften und Zuschauer mit dem gezeigten durchaus zufrieden.
Im entscheidenden Spiel gegen Oberursel brachten wir uns dann durch eigene Undiszipliniertheiten leider selbst aus dem Rhythmus und verschenkten beim 12:14 und 8:10 einen durchaus möglichen Sieg. Ein weiterer Grund unserer knappen Niederlagen war das Fehlen eines "echten" Torhüters. So lief es im Angriff zumeist ordentlich, aber wenn man hinten halt keinen Ball abbeisst, reicht das gegen starke Teams wie Münster und Oberursel leider nicht. Ausserdem steckte den hessischen Teams nicht die wilde Vorabend-Party in den Gliedern ;-)
Durch unser Vorrunden-Aus konnten wir uns dann ausgiebig unserer stärksten Disziplin widmen, und feierten mit den Gastgebern bis spät in die Nacht.
Vielen Dank nochmal an das Team um Calippo, Sascha, Martina und allen, die den Playa de Nied auch im Jahr 2010 wieder zu einem unvergesslichen Wochenende gemacht haben. Wir sehen uns wieder im kommenden Jahr, wenn es wieder heisst "Äppler meets Bratwurst"
... ach so apropos Bratwurst. Einen verschreckten Autor hinterließ eine Bedienung an der Essensausgabe, die auf meine Bitte "2 Bratwürste" wörtlich "Die Thüringer oder die Echten?" von sich gab... unglaublich ;-)
PS. wie erwartet hieß zuguterletzt das Endspiel Oberursel gegen Münster, welches Oberursel im Shoot-Out gewann. Also nächstes Jahr bitte eine andere Glücksfee ;-)) |
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. Juni 2010 um 13:43 Uhr |
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